„Die Schallplatte dreht sich in ihrer letzten Rille.
Für einen Moment wird es still im Raum, nur das leise Summen der Stadt draußen ist zu hören.
Draußen vor dem Fenster huschen Reifen über nassen Asphalt. Neonlicht flackert an dunklem Glas. Irgendwo auf der Straße wabert Bass durch die Nachtluft.
Du sitzt da, während die letzten Noten noch in der Luft schweben. Denn die Nacht in dieser Stadt endet nie wirklich. Sie verlagert sich nur.
Weitere Lieder. Weitere Geschichten unter den Straßenlaternen. Und wenn du das Gefühl hast, dass es dich ruft, kannst du ihm folgen.
Der Boulevard lebt noch.
Neonschilder leuchten. Eine weitere Tür öffnet sich irgendwo die Straße runter.
Die Nacht geht weiter und etwas fängt deinen Blick ein. Du fühlst dich von einem vertrauten Glühen angezogen …“